RR065 – 100 Jahre Film – 1954 – Seven Samurai

Sieben Samurai werden von Bauern angeheuert ihr Dorf gegen Banditen zu verteidigen, doch nicht nur die Angreifer stellen eine Herausforderung dar, auch das Verhältnis der Bauern zu ihren Beschützern ist von Spannungen und Misstrauen geprägt. Natürlich konnten wir eines der größten Meisterwerke des japanischen Films nicht auslassen. Werden wir dieses Prädikat wie in unserer letzten 100-Jahre-Film Folge anzweifeln, oder beugen wir uns diesmal der mehrheitlichen Meinung?

Originaltitel: Shichinin no Samurai, 七人の侍
Alternative Titel: Seven Samurai, Die sieben Samurai
Veröffentlichungsjahr: 1954
Produktionsland: Japan
Länge: 207 min
Regie: Akira Kurosawa
Hauptdarsteller: Takashi Shimura (Kambei Shimada), Toshiro Mifune (Kikuchiyo), Seiji Miyaguchi (Kyūzō), Isao Kimura (Katsushirō Okamoto), Yoshio Inaba (Gorōbei Katayama), Minoru Chiaki (Heihachi Hayashida), Daisuke Katō (Shichirōji)

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RR062 – 100 Jahre Film – 1953 – Tokyo Story

Unser erster Japan-Ausflug führt uns nach Tokyo, wo ein älteres Ehepaar ihre erwachsenen Kinder besucht. Doch die haben irgendwie so gar keine Zeit. Ozus Filme sind für ihre langsame unspektakuläre Erzählweise bekannt. Warum der Film trotzdem als einer der besten zählt, haben wir uns zu erklären versucht.

Originaltitel: Tôkyô monogatari, 東京物語
Alternative Titel: Tokyo Story, Die Reise nach Tokio
Veröffentlichungsjahr: 1953
Produktionsland: Japan
Länge: 136 min
Regie: Yasujirô Ozu
Hauptdarsteller: Chishû Ryû (Shukishi Hirayama), Chieko Higashiyama (Tomi Hirayama), Setsuko Hara (Noriko), Sō Yamamura (Kôichi Hirayama), Haruko Sugimura (Shige Kaneko)

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RR061 – 100 Jahre Film – 1952 – Singin‘ In The Rain

Premiere, erstes Musical bei Rusty Reels, und dann gleich das Beste, wenn man verschiedenen Kritikerlisten glaubt. Wir haben Gene Kellys Meisterwerk gesehen und waren nicht nur von der Choreographie hingerissen, sondern geradezu überrascht über die Verarbeitung des Wandels von Stumm- zu Tonfilm in Hollywood.

Originaltitel: Singin’ in the Rain
Alternativer Titel: Du sollst mein Glücksstern sein
Veröffentlichungsjahr: 1952
Produktionsland: USA
Länge: 103 min
Regie: Gene Kelly, Stanley Donen
Hauptdarsteller: Gene Kelly (Don Lockwood), Debbie Reynolds (Kathy Selden), Jean Hagen (Lina Lamont), Donald O’Connor (Cosmo Brown)
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RR060 – 100 Jahre Film – 1951 – A Streetcar Named Desire

Marlon Brandos großer Durchbruch war eine der einflussreichsten Verfilmungen eines Theaterstücks. Elia Kazan hat dazu sogar die bekannte Schauspielerin Vivien Leigh ins Boot geholt, die Brandos realistischer Spielweise mit altbackenem Melodrama Paroli bietet. Kann diese Kombination funktionieren?

Originaltitel: A Streetcar Named Desire
Alternativer Titel: Endstation Sehnsucht
Veröffentlichungsjahr: 1951
Produktionsland: USA
Länge: 122 min
Regie: Elia Kazan
Darsteller: Vivien Leigh (Blanche DuBois), Marlon Brando (Stanley Kowalski), Kim Hunter (Stella Kowalski), Karl Malden (Harold „Mitch“ Mitchell)
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RR059 – 100 Jahre Film – 1950 – Sunset Boulevard

Und auf geht es in die 50er. Zum zweiten mal besprechen wir einen großen Klassiker von Billy Wilder. In Sunset Boulevard sind dabei gleich mehrere Metaebenen verarbeitet. Nicht nur die Thematik befasst sich mit Hollywood, auch die Schauspieler haben eine reiche Vergangenheit in dem Metier. Wie gut das wir mittlerweile schon auf über 35 Jahre Filmgeschichte zurückgreifen können.

Originaltitel: Sunset Boulevard
Alternative Titel: Boulevard der Dämmerung
Veröffentlichungsjahr: 1950
Produktionsland: USA
Länge: 110 min
Regie: Billy Wilder
Darsteller: William Holden (Joe Gillis), Gloria Swanson (Norma Desmond), Erich von Stroheim (Max von Mayerling), Nancy Olson (Betty Schaefer)

Dokumentation: ‚Sunset Blvd.‘: A Look Back (Youtube)


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RR058 – 100 Jahre Film – Rückblick 1940-49

Wir blicken zurück auf das filmische Jahrzehnt der 40er. Ob zu Kriegs- oder Nachkriegszeiten, der 2. Weltkrieg hat seine Spuren hinterlassen. Neue Genres haben sich etabliert, wie der Film noir oder der Neorealismus. Farbfilme sind dabei immer noch die Ausnahme. Natürlich haben wir wieder Bestenlisten und wollen etliche andere Filme empfehlen. Und zum Schluss diskutieren wir über die Filmauswahl für die 50er.


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0:01:56 – Allgemeines zu den 40ern
0:18:49 – Top Schauspielerin
0:25:19 – Top Schauspieler
0:31:31 – Top 3 Szenen
0:42:13 – Top 3 Filme
0:52:25 – Endtäuschungen
0:57:07 – Andere Filmempfehlungen aus den 40ern
2:00:29 – Filmauswahl für die 50er

Links:
You Must Remember This Podcast
Stefans Top 20 Filme der 40er – Letteboxd Liste
How Green Was My Valley
The Ox-Bow Incident
Macbeth
The Stranger
Mildred Pierce
Yankee Doodle Dandy
The Treasures of the Sierra Madre
Dark Passage
Key Largo
Sahara
A Matter of Life and Death
49th Parallel
The Lost Weekend
The Naked City
Brute Force
Night Train to Munich
The Way Ahead
Odd Man Out
The Mortal Storm
The Shop Around the Corner
The Philadelphia Story
Arsenic and Old Lace
State of the Union
Adam’s Rib
Ball of Fire
Unfaithfully Yours
I Married a Witch
Les Visiteurs du Soir
The Chilrden Are Watching Us
Shoeshine
Letter From An Unknown Woman
The Silence of the Sea
Miracle on 34th Street
Hellzapoppin‘
Kind Hearts and Coronets
The Great Dictator
To Be Or Not To Be
The Big Store
Who Done It?
The Wistful Widow of Wagon Gap
The Time of Their Lives
Road to Morocco
The Uninvited
Cat People
Fires Were Started
Blood of the Beasts

RR054 – 100 Jahre Film – 1949 – The Third Man

Und noch ein Film noir, diesmal aus Großbritannien. Der Film spielt allerdings in den Straßen, und der Kanalisation, von Nachkriegs-Wien. Er gilt als einer der großen Klassiker, und darin sehen wir durchaus ein Problem. Warum wir dem dritten Mann dieses Prädikat nicht anerkennen wollen, erfahrt ihr in dieser Folge über den letzten 40er Jahre Film im Marathon.

Originaltitel: The Third Man
Alternative Titel: Der dritte Mann
Veröffentlichungsjahr: 1948
Produktionsland: UK
Länge: 104 min
Regie: Carol Reed
Darsteller: Joseph Cotten (Holly Martins), Alida Valli (Anna Schmidt), Orson Welles (Harry Lime), Trevor Howard (Major Calloway)


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RR053 – 100 Jahre Film – 1948 – Bicycle Thieves

Italienischer Neorealismus bietet einen harten Gegensatz zum Hollywood-Kino. Bicycle Thieves ist der wohl bekannteste Film dieses Genres. Antonio ist auf der Suche nach seinem gestohlenem Fahrrad, das für ihn und seine Familie in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit die Existenzgrundlage bedeutet. Wie weit wird er gehen, um es wieder zu beschaffen und was wird er alles aufs Spiel setzten?

Originaltitel: Ladri di biciclette
Alternative Titel: The Bicycle Thief, Fahrraddiebe
Veröffentlichungsjahr: 1948
Produktionsland: Italien
Länge: 93 min
Regie: Vittorio De Sica
Darsteller: Lamberto Maggiorani (Antonio Ricci), Enzo Staiola (Bruno Ricci), Lianella Carell (Maria Ricci)


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RR052 – 100 Jahre Film – 1947 – Black Narcissus

Fünf britische Nonnen versuchen einen verlassenen persischen Palast im Himalaya in eine Klosterschule zu verwandeln. Dabei haben sie nicht nur mit dem Aufeinandertreffen zweier verschiedener Kulturen zu kämpfen, sondern auch mit der ein oder anderen Versuchung.

Originaltitel: Black Narcissus
Alternativer Titel: Die schwarze Narzisse
Veröffentlichungsjahr: 1947
Produktionsland: UK
Länge: 100 min
Regie: Michael Powell, Emeric Pressburger
Darsteller: Deborah Kerr (Sister Clodagh), Kathleen Byron (Sister Ruth), Flora Robson (Sister Philippa), Jenny Laird (Sister Honey), Judith Furse (Sister Briony), David Farrar (Mr. Dean), Sabu (Junger General), Jean Simmons (Kanchi), May Hallatt (Angu Ayah)


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RR051 – 100 Jahre Film – 1946 – It’s a Wonderful Life

It’s a Wonderful Life gilt als einer der klassischsten Weihnachtsfilme Hollywoods, wird aber auch oft als zu kitschig abgestempelt. Vielleicht brauchte das gerade das Publikum nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Andererseits wurde der Film damals auch als zu düster empfunden. Kann der Film auf eine ganz andere Generation noch die gleiche Wirkung haben?

Originaltitel: It’s a Wonderful Life
Alternativer Titel: Ist das Leben nicht schön?
Veröffentlichungsjahr: 1946
Produktionsland: USA
Länge: 130 min
Regie: Frank Capra
Darsteller: James Stewart (George Bailey), Donna Reed (Mary Hatch Bailey), Henry Travers (Clarence Odbody), Lionel Barrymore (Mr. Henry F. Potter), Thomas Mitchell (Uncle Billy Bailey)


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